Ich über mich...

2008 habe ich angefangen in der Wohnung Holz und Speckstein zu bearbeiten. Leider war das mit dem Lärm und Staub nicht ganz mit den Vorstellungen meines Vermieters zu vereinbaren...

So habe ich beschlossen, auf Strom aus der Steckdose zu verzichten, und bin mit meiner Leidenschaft in einen Bauwagen umgezogen - mit Strom von einem Aggregat.

 An einer Bildhauer-Schule im Lechtal  habe ich Lehrgänge für Holzbildhauerei, Drechseln, Schnitzen und Kettensägen-Skulpturen  besucht.

Mit der Zeit wurde mir der Werkstoff Holz lieber als Speckstein.

Holz lebt - egal wie alt es ist, wo es gelegen hat, was für eine Aufgabe es hatte -  je älter desto besser! Es inspiriert mich zu immer neuen Werken!

Holz erzählt Geschichten aus längst vergangener Zeit: Reste von Nägeln, Abrieb, Verfärbung, Struktur und Löcher lassen Rückschlüsse auf Herkunft oder Funktion zu.

Besonders bei  Upcycling-Objekten entsteht eine Verbindung zwischen mir und dem Rohstoff.  In der Regel arbeite ich mit bis zu 400 Jahre alten Eichenbalken, welche oft schon über mehrere Generationen als Dachstuhl, Kuhstall oder Fachwerk gedient haben.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, diese Balken „Aufzumotzen“ , damit sie noch einmal eine letzte Funktion bekommen: uns das Leben als Kunstwerk zu verschönern...

Mittlerweile arbeite ich an meinen Kettensäge-Objekten zwar immer noch unter freiem Himmel auf einem Hozplatz - all meine anderen Werke jedoch entstehen in meiner Werkstatt, welche für neugierige Besucher jederzeit offen steht.

 

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© Andreas Fritz